Ratgeber für Gartengestaltung und Gartenmöbel

Jago24 Ratgeber für Gartengestaltung und Gartenmöbel

Kleine Gartenmöbelschau

Der Sommer ist da, die Gärten stehen in voller Pracht, die Sonne scheint, der Flieder blüht und lockt Schmetterlinge an. Überall summen die Bienen und zwitschern die Vögel – am liebsten würde man gar nicht ins Haus gehen (höchstens, um ein Kaltgetränk aus dem Kühlschrank zu holen). Stattdessen könnte man die gesamte Zeit draußen im Garten verbringen, ein gutes Buch lesen oder ab und an die Rosen gießen. Am schönsten wäre es, vom Frühstück bis zum Abendessen alle Speisen unter blauem Himmel zu sich zu nehmen und die Sonne genießen. Wenn es zu heiß wird, setzt du dich unter den Sonnenschirm oder machst es dir auf der überdachten Terrasse gemütlich. Aber worauf setzt oder legst du dich? Was ist am bequemsten, was am praktischsten und was am stabilsten? Wir stellen dir Ideen für die Möblierung deines Gartens vor und unterteilen sie in diese Bereiche:

  • Sonnenschutz
  • Sitzen
  • Schaukeln
  • Liegen und Relaxen


Sommerzeit ist Sonnenzeit

Man hört zwar nicht mehr viel vom Ozonloch, aber dass es nach wie vor existiert, ist unbestritten. Hautärzte verzeichnen steigende Zahlen bei Hautkrebs-Erkrankungen, was dazu führt, dass die Menschen beim Sonnenbad vorsichtiger geworden sind – und dass in den Drogeriemärkten künstliche Bräunungsmittel die Regale füllen.

Ob jung, ob alt: Sonnenschutz verwendet jeder, der nicht irgendwann den Spruch „Die Haut vergisst nie!“ in Verbindung mit einer negativen Diagnose seines Hautarztes hören möchte. Neben Sonnencremes ist unbedingt auch baulicher Sonnenschutz angesagt. Je nachdem, wo du dich im Garten bevorzugt aufhältst und wie groß dein Garten ist, hast du verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.

Sonnenschutz in allen Formen

Sonnenschirme gibt es in tausenden Varianten – von klein und handlich für den Strandbesuch bis zum gebäudegroßen Sonnenschutz für die Pilger in Mekka. Auch die Formenvielfalt und die Materialauswahl sind riesig. Rund oder eckig, aus Metall, Aluminium, Holz, Seide oder Pflanzenfaser – es gibt nichts, was es nicht gibt.

Seit einiger Zeit werden Sonnensegel immer beliebter. Unter diese futuristisch aussehenden Sonnenschutzkonstruktionen passen je nach Größe ganze Hochzeitsgesellschaften. Selbiges gilt für im Garten aufgestellte Pavillons. Und wer nur einen kleinen Garten sein Eigen nennt, für den genügt in der Regel eine kleine Markise, die je nach Sonnenbestrahlung ein- oder ausgerollt werden kann.

Hautschonend sonnen

Als wichtigste Eigenschaften für alle Arten des Sonnenschutzes gelten die Standfestigkeit bei kleinen Böen und der UV-Schutz der Bespannung. Hier gibt es große Unterschiede zwischen den Modellen. Manche Stoffbespannungen spenden zwar Schatten, lassen das UV-Licht jedoch ungehindert durch den Stoff.

Generell gilt, dass eine blonde, blauäugige Person mit heller Haut einen fünf- bis zehnminütigen Eigenschutz bei direkter Sonneneinwirkung besitzt. Wird diese Zeit überschritten, bildet sich schnell ein Sonnenbrand. Der UV-Schutz-Wert, der bei manchen Sonnenschirmen angegeben wird (UPF: Ultra Violet Protection Factor) verlängert diesen Eigenschutz. Das bedeutet, dass ein Sonnenschirm mit dem Zertifikat UPF 80 nach dem gesetzlichen UV-Standard die Eigenschutzzeit um das 80-fache verlängert. Damit ist der Sonnenschirm bestens für hellhäutige Menschen geeignet; für Personen mit weniger empfindlicher Haut bzw. dunklerem Teint reicht in der Regel UPF 40. Achte beim Genießen der Sonne aber neben dem Hautschutz darauf, immer ausreichend zu trinken – Wasser, keine bunten Cocktails mit Schirmchen drin.

Gut gesessen ist halb entspannt

Bei der Bestuhlung deines Gartens oder deiner Terrasse bieten sich verschiedene Komfortklassen an. Wenn du eine größere Gartenparty planst, empfiehlt es sich, in eine Bierzeltgarnitur zu investieren. Diese steht stabil auch auf leicht unebenem Gelände, bietet viel Platz und ist so gut wie nicht kaputt zu kriegen. Einen Nachteil besitzt sie allerdings: Sie ist nicht besonders rückenfreundlich.

Deshalb solltest du auch einige Sonnenstühle oder Anglerstühle zu Hause haben. Auf ihnen kannst du dich zurücklehnen und entspannen. Auf deiner Terrasse sollte zudem immer eine Sitzgruppe stehen. Hier hast du vor allem beim Material die Wahl. Genügen dir günstige Plastikmöbel, oder ist dir mehr Stabilität wichtig? Wenn letzteres der Fall ist, dann bist du eher der Typ Gartengenießer, der eine Garnitur aus Aluminium, Holz, Bambus, Rattan oder Polyrattan vorzieht.

Achte vor allem bei Möbeln aus Holz darauf, dass sie gut imprägniert und lackiert sind. Sonst tragen sie schon bei einem kleinen Sommerregen hässliche Wasserflecken. Es sei denn, du magst den durchaus charmanten Used-Look, den ältere Gartenmöbel zeigen.

Möbel aus Rattan oder Polyrattan haben in den vergangenen Jahren in Deutschland einen wahren Boom erlebt. Die massiven und robusten Tische, Stühle und Liegen aus Palmgeflecht besitzen nicht nur ein edles Äußeres, sondern sind auch sehr belastbar und ungemein bequem. Möbel aus Rattan und Polyrattan sind ein wenig teurer und bedürfen einer aufmerksamen Pflege. Am besten, du besorgst dir beim Kauf der Gartenmöbel auch die passenden Schutzplanen, um noch länger Spaß an deiner Gartengarnitur zu haben.

Schaukeln wie in Hollywood

Ein atemberaubender Sonnenuntergang, etwas Musik weht vom Grandhotel herüber. In der Hand hältst du einen eisgekühlten Cocktail, der auf dein leichtes Kopfnicken vom freundlichen Oberkellner aufgefüllt wird, während du aufs Meer blickst und von einer leichten, sehr angenehmen Sommerbrise sanft hin und her geschaukelt wirst auf deiner Hängematte zwischen zwei Palmen. So oder so ähnlich sieht es bei dir im Garten vielleicht nicht aus, doch wenn du die Augen schließt, dann ist alles möglich. Und weil nicht in jedem Garten zwei Bäume zur Verfügung stehen, zwischen denen du deine Hängematte befestigen kannst, gibt es Hängematten heutzutage mit einem sicheren Gestell zur Aufhängung zu kaufen.

Die Hängematte, ob aus Tuch- oder Netzgewebe, ist das ultimative Entspannungsmöbel für Menschen, die nicht so schnell seekrank werden. Ein Fun Fact am Rande: Christoph Kolumbus sah die ersten Hängematten seines Lebens wohl auf Haiti. Dort notierte er am 3. November 1492, er habe Menschen gesehen, die auf einer „Art Wollnetze“ schliefen, deren Name „Hamacas“ sei. Im Deutschen wurden aus diesem Wort zuerst die Begriffe „Hamaco“ bzw. „Hamach“, das schon bald zu „Hängematte“ umgewandelt wurde.

Seit ein paar Jahren sind Hollywoodschaukeln wieder beliebt. Populär geworden sind sie durch die quietschbunten Technicolorfilme aus dem Hollywood der 50er Jahre. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts stand in fast jedem deutschen Garten eine Hollywoodschaukel. Die heutigen Modelle ähneln denen von damals, denn schließlich ist Retrodesign angesagt. Andererseits gibt es bei den modernen Schaukeln diverse Extras – von der Schlaffunktion bis zum Rundum-Fliegenschutz.

Die Kunst des Liegens

Liegen ist eine der angenehmsten Körperhaltungen. Im Liegen hetzt man sich nicht ab. Wer liegt, der hat es nicht eilig, er entspannt sich oder schläft den Schlaf der Gerechten. Dafür eignen sich Liegestuhl oder Sonnenliege, aber es gibt noch bequemere und angenehmere Liegemöbel mit dem Komfort eines guten Bettes. Wenn du im Garten oder auf der Terrasse ausreichend Platz hast und auch gern ein paar Euro mehr investieren möchtest, dann gibt es nur zwei Gartenmöbel, die für dich in Frage kommen: ein Strandkorb oder eine Sonneninsel.

Beide Möbel bieten Urlaubsfeeling pur, wobei die Liegefläche auf der Sonneninsel größer ist als im Strandkorb. Wenn dich die Sonne blendet, drehst du den Strandkorb einfach ein Stück weiter. Bei der Sonneninsel hast du die Chance, den integrierten Sonnenschutz nach der Sonne auszurichten. Der Strandkorb eignet sich als ganzjähriges Gartenmöbel, in dem du allein oder zu zweit auch im Winter dick eingemummelt einen Glühwein trinken kannst. Die perfekte Zeit für die Sonneninsel ist dagegen der Sommer. Ob liegen, lungern, lümmeln oder fläzen: Hier kannst du alle Techniken des Entspannens in vollem Umfang praktizieren.

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