Ratgeber für deine Inneneinrichtung - Einrichtungsideen & Wohnideen

Jago24 Ratgeber für Einrichtungsideen 

Part I: Die eigene Bar

In fünf Minuten vom Tresen ins Bett

Cocktails in der eigenen Hausbar

Die eigene Bar zu Hause ist besonders für Männer ein Projekt, das man sich früher oder später im Leben vornimmt. Die Möglichkeiten, die sich hier bieten, sind vielfältig. Der eine übernimmt die Kellerbar seiner Eltern, möbelt sie ein wenig auf oder renoviert sie komplett, um die 80er Jahre vergessen zu lassen, in der sie errichtet wurde. Der andere richtet sich eine edle Ecke in seinem Wohnzimmer her, und wieder andere sehen eine gut gefüllte Hausbar mit Kickertisch als absolutes Muss an, wenn sie zusammen eine WG gründen.

Generell gilt, dass eine Hausbar Planung erfordert. Mach dir eine Liste, was in deiner eigenen Bar nicht fehlen darf, lass dich im Internet von der Einrichtung anderer Hausbars inspirieren und mach dich frisch ans Werk.

 

Zunächst solltest du dich um die Einrichtung kümmern und dir die Frage stellen, was du selbst bauen kannst und welche Einrichtungsgegenstände du dir im Einzelhandel besorgen möchtest. Bist du handwerklich begabt, stehen dir alle Möglichkeiten offen, deinen eigenen Tresen zu bauen und mit selbst entworfenen Stühlen oder Bänken eine Bar-Atmosphäre zu schaffen. Aber auch für handwerklich unerfahrene Barfreunde ist die Einrichtung einer Bar nach persönlichem Geschmack schnell und einfach möglich. Bartische und -tresen gibt es günstig als Bausatz oder gebraucht bei eBay zu kaufen.

Welche Bar darf's sein?

Bevor du dich in dein Bar-Abenteuer stürzt, solltest du dir darüber im Klaren sein, was für eine Bar du dir zu Hause einrichten möchtest. Außerdem solltest du wissen, wo in deinem Haus oder deiner Wohnung genügend Platz vorhanden ist und wie viel Fläche dir zur Verfügung steht.

Die Hausbar für Nostalgiker

Dieser Bartyp befindet sich klassischerweise im Keller, wobei auch Standorte wie ein Studio oder die Ecke eines großen Wohnzimmers möglich sind. In der Regel ist die Bar rustikal eingerichtet, sie besteht aus dunklem Holz und wird mit hochwertigen Möbeln ausgestattet. Die etwas modernere Version befindet sich zumeist in WGs und besticht durch einen improvisierten Einrichtungsstil, in dem die Bartheke, die Sitzmöbel und alles andere bunt zusammengewürfelt sind – gern auch mit Möbeln vom Flohmarkt oder Sperrmüll, die man im Shabby Chic oder in knalligen Farben lackiert.

Open Air mit Gartenbar

Gartenbesitzer haben die Chance, sich eine Gartenbar einzurichten. Hier ist wetterfestes, gut lackiertes und widerstandsfähiges Holz wichtig, denn die Bar soll einige Jahre überdauern. Beim Möbelstil werden der Look einer hawaiianischen Tiki-Bar oder einer mexikanisch angehauchten Cantina bevorzugt. In Kombination mit einem praktischen Grill sind hier von den ersten warmen Tagen des Jahres bis zum goldenen Herbst fantastische Barbecue-Partys möglich. Sollen private Grillfeste an der Gartenbar auch bei Regen nicht unterbrochen werden, empfiehlt es sich, die Bar auf einer geschützten Terrasse zu errichten und so die besten Eigenschaften einer richtigen Hausbar mit denen einer Gartenbar zu kombinieren.

Vier Hocker und ein Tresen: die Küchenbar

Viele moderne Küchen im amerikanischen Stil verfügen über eine kleine Küchenbar. Dort isst man morgens schnell seine Cornflakes, trinkt Kaffee, und dann geht’s los zur Arbeit. Solltest du nur über wenig Platz verfügen, dann bietet sich eine Bar in diesen Größenverhältnissen auch für andere Zimmer deiner Wohnung oder deines Hauses an. Dieser Typ Bar besteht aus einem kleinen Tresen, an den bis zu vier Personen passen. Er verfügt meist über mehrere Schubfächer, in denen du Bierdeckel, Flaschenöffner und anderes Barzubehör unterbringen kannst.

Die Globusbar als kleinste Bar der Welt

Die Globusbar ist die kleinstmögliche Alternative für die Bar zu Hause. Sie ist vor Jahrhunderten zu Kolonialzeiten entstanden. Optisch präsentiert sie sich als wahrer Augenschmaus. Getränkeflaschen und Gläser sind entweder direkt im aufklappbaren Globus oder im fahrbaren Trägergestell zu finden. Zu Zeiten des Wirtschaftswunders von unseren Großvätern gern genutzt, wird die Globusbar in den letzten Jahren wieder populärer. Sie nimmt wenig Platz ein, ist in den meisten Fällen rollbar und immer ein echter Hingucker.

Die Möblierung

Auch bei der Einrichtung kommt es neben dem persönlichen Geschmack auf das Platzangebot an. Die Möblierung reicht vom wilden Mix einer Junggesellenhöhle über eine Bar im Stil englischer Bibliotheken bis zu exzellent gepolsterten Lounge-Chairs. Erlaubt ist, was gefällt – aber neben einem Bartresen gehört eine ordentliche Bestuhlung mit klassischen lehnenlosen Barhockern, Barstühlen, Sesseln oder Sofas unbedingt dazu. Deine Gäste sollen es schließlich bequem haben – und du als Gastgeber ebenfalls.

Wenn du ausreichend Platz hast, kannst du zum alkoholischen Vergnügen auch noch typische Bar-Spiele anbieten.

Spiele für begrenzte Platzverhältnisse

Eine Dartscheibe passt in die kleinste Bude. Achte nur darauf, dass du sie nicht gerade dort aufhängst, wo die Gäste ihr Bier genießen wollen. Ein weiteres typisches Bar-Spiel ist das Nagelspiel. Hierzu brauchst du lediglich einen möglichst breiten, etwa einen Meter hohen Baumstumpf in deiner Bar, einen Hammer und genügend Nägel. Das Spiel gewinnt derjenige, der es zuerst geschafft hat, einen Nagel vollständig im Holz zu versenken – freihändig, also ohne beim Zuschlagen den Nagel mit einer Hand zu fixieren.

Think big!

Wer bei sich zu Hause genügend Platz hat, der kann seine Bar mit größeren Barspiel-Möbeln ausstatten. Ob Kickertisch, Billardtisch, Flipper, Arcade-Automat oder einarmiger Bandit – dir stehen unendlich viele Möglichkeiten offen. Auch ein Flatscreen mit einer Game-Ecke für eine Spielekonsole bietet sich an, wenn du mit deinen Freunde gern Videospiele zockst und dabei ein oder zwei Bierchen trinken möchtest. Sollte auch noch Platz für eine echte Jukebox sein, wird die Bar zum Lieblingszimmer von dir und deinen Freunden.

Welche Getränke sind Must-haves?

Jede Bar besitzt ein ausgewähltes Angebot an Getränken. Das gilt auch für eine Kellerbar. Hier kommt es zum einen auf deine persönlichen Vorlieben an, aber auch auf den Geschmack deiner Stammgäste. Wenn ihr alle begeisterte Biertrinker seid und deine Bar im Keller liegt, empfiehlt es sich, dort einen zweiten Kühlschrank aufzustellen, damit das lästige Bierholen in der eigenen Küche entfällt. Auch andere Getränke schmecken gekühlt besser als in Zimmertemperatur. Als Beispiele seien hier nur Wodka, Energy-Drinks und Softdrinks genannt. Wenn der Kühlschrank über ein Eiswürfelfach verfügt, kannst du deinen Whisky oder Cocktail auch noch on the rocks genießen.

Neben Wodka und Whisky gehören noch andere Alkoholika in jede Bar. Hierzu zählen Rum, Gin sowie der heutzutage wieder geschätzte Weinbrand bzw. Cognac. Martini, Gin Tonic und Ginger Ale sind ebenfalls Klassiker einer guten Bar. Wenn du dieses Grundangebot auch noch durch exotischere Getränke wie Absinth ergänzt, bist du auf der sicheren Seite. Achte darauf, dass stets genügend Wasser zur Verfügung steht. Wer neben dem Alkohol immer wieder einen ordentlichen Schluck Wasser trinkt, hat am nächsten Tag weniger mit dem Kater zu kämpfen.

Die Vorteile einer eigenen Hausbar

Neben der Geselligkeit, die eine Bar in den eigenen vier Wänden mit sich bringt, gibt es noch drei weitere Vorteile:

  1. Zu Hause trinkst du günstiger als auswärts.
  2. Dein Heimweg verkürzt sich auf wenige Minuten.
  3. Du bestimmst deine eigene Sperrstunde.

Kostet ein guter Whisky in der öffentlichen Bar schon mal fünf Euro, sparst du bares Geld, wenn du dir im Einzelhandel eine Flasche besorgst und sie in deiner Kellerbar deponierst. Zwar trinken deine Gäste ebenfalls den Whisky, doch normalerweise ist es gute Sitte, dass die sie eigenen Alkohol, besondere Getränke-Editionen oder Ähnliches als Geschenk mitbringen.

Normale Bars schließen in der Regel irgendwann. Der Barkeeper möchte nach Hause, die letzte Runde wird eingeläutet – Feierabend. Ganz anders sieht es in deiner eigenen Bar aus. Wenn du nicht irgendwann sagst, dass es für heute reicht, bleibt deine Bar Tag und Nacht geöffnet. Du bestimmst, wann Sperrstunde ist – vorausgesetzt, es steht nicht irgendwann die Polizei vor deiner Tür, weil die Musik zu laut ist und sich die Nachbarn beschwert haben.

Der größte Vorteil einer eigenen Bar zu Hause aber ist, dass sich dein Heimweg massiv verkürzt. Wo du von der auswärtigen Bar mühsam mit Taxi oder Öffentlichem Nahverkehr nach Hause finden musst, bist du hier nach wenigen Schritten im Bett.

 

 

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